Freelancing

Meine Erfahrungen und Learnings aus über 6 Jahren Online Marketing Freelancing

Mit diesen Tipps möchte ich dir den Start ins Online Marketing Freelancer Leben erleichtern.

Am 1. Januar 2016 habe ich meine Online Marketing Freelancer-Reise gestartet.

Damals hatte ich noch keine Ahnung, dass ich mit meinem Ein-Personen-Unternehmen mal einen sechsstelligen Betrag im Jahr verdienen werde. Die Zeit war nicht immer leicht. Viele Dinge musste ich erst lernen. Oft hätte ich mir gewünscht, dass mir jemand Tipps gibt und mich auf meiner Reise begleitet.

Meine 7 wichtigsten Learnings möchte ich daher mit dir teilen und dir damit den Start ins Online Marketing Freelancer Leben erleichtern.

1. Reserviere dir jede Woche eine Stunde im Kalender, um an deinen Business zu arbeiten

Um langfristig erfolgreich ein Business zu betreiben, darfst du nicht für dein Business arbeiten, sondern musst auch an deinem Business arbeiten.

Neben der Arbeit für deine Kunden ist es wichtig auch immer wieder an deiner Positionierung, deinem Business Model, deiner Marketing-Strategie, deiner Website oder deinem Onboarding-Prozess zu arbeiten und diese Dinge zu verbessern. Sie diese Zeit als Investment in dein Business, denn diese Arbeit sorgt dafür, dass sich dein Unternehmen weiterentwickelt.

Blocke dir dafür mindestens eine Stunde pro Woche in deinem Kalender, andernfalls wirst du diesen wichtigen Part deines Freelancer*innen Lebens vernachlässigen.

2. Investiere in dich selbst und bilde dich fort

Als Freelancer*in kochst du oft in deinem eigenen Saft.

Du perfektioniert deine Methoden und Techniken, aber manchmal übersiehst du dabei, dass es vielleicht schon neue Trends und Entwicklungen gibt. Seit Beginn meines Freelancer*innen-Lebens habe ich daher immer versucht, mich regelmäßig fortzubilden, mir neue Inputs von außen zu holen und so up to date zu bleiben.

So mache ich regelmäßig Fortbildungen und versuche neue Methoden zu lernen. Außerdem besuche ich regelmäßig Konferenzen, wie zum Beispiel die Ad Word und hole mir dort neue Ideen.

Wenn ich bei einem Projekt schon den Tunnelblick habe, buche ich mittlerweile auch gerne Beratungsstunden bei anderen Freelancer*innen und bin froh so einen frischen Blick oder neuen Zugang bekommen. Dies mache ich auch bei Themen, bei denen ich mich selbst als Experte bezeichnen.

Manchmal sieht man einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

3. Mach Pausen

Pausen sind extrem wichtig für deine Kreativität.

Daher solltest du untertags darauf achten regelmäßig Pausen zu machen. Am besten verbringst du diese Pausen auch nicht vor deinem Bildschirm sondern machst einen Spaziergang. Ebenso wichtig sind arbeitsfreie Wochenende und regelmäßige Urlaube.

Pausen sind extrem wichtig, um nicht auszubrennen.

Auch das war eine wichtige Lektion, die ich in meiner Freelancer-Laufbahn lernen musste. Mittlerweile trenne ich aber ganz klar zwischen Arbeit und Freizeit und nehme mir auch bewusst Auszeiten, in denen ich auch meine E-Mails nicht lese. Außerdem sage ich auch Nein zu neuen Projekten, wenn ich gerade schon am Limit arbeite.

Dies bringt uns zum nächsten Tipp.

4. Lerne Nein zu sagen und Grenzen zu setzen

Nein zu sagen ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die du als Freelancer*in mitbringen solltest.

Nein zu den falschen Kunden.

Nein zu unrealistischen Erwartungen.

Nein zu schlecht bezahlten Jobs.

Nein zu überzogenen Forderungen.

Nein zu Anrufen außerhalb deiner Arbeitszeiten

Darüberhinaus solltest du lernen Grenzen zu setzen (Link zu Artikel) und diese deinen Kund*innen klar kommunizieren.

In den meisten Fällen werden die Kund*innen dies auch respektieren. Oftmals sind sie sogar froh, wenn es von deiner Seite Vorgaben, z.B. zu einem Projektablauf gibt, an denen sie sich orientieren können. Wenn du eine gewisse Vertrauensbasis zu einem Kunden aufgebaut hast, kannst du natürlich Ausnahmen machen. Wichtig dabei ist aber, dass du ganz klar kommuniziert, dass dies eine Ausnahme ist.

Sonst wird die Ausnahme keine Ausnahme bleiben.

Wenn Auftraggeberinnen deine Neins und Grenzen nicht akzeptieren und regelmäßig überschreiten, solltest du dich von ihnen trennen. Glaube mir, es gibt genügend Kundinnen, die bereit sind deine Grenzen zu respektieren.

5. Befreunde dich mit anderen Freelancer*innen

Freunde zu haben, die ebenfalls Freelancer*innen sind, macht vieles leichter.

Du kannst dich mit ihnen zum gemeinsamen Arbeiten treffen. Du kannst mit ihnen über aktuelle Entwicklungen diskutieren. Du kannst sie um Feedback fragen. Du kannst mit ihnen über Probleme reden.

Oftmals wirst du dabei merken, dass sie ähnliche Dinge wie dich beschäftigen und sie vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Dies macht es für dich leichter damit umzugehen und vielleicht könnt ihr euch gegenseitig Tipps geben, wir ihr Situationen gemeistert habt.

Ich gehe mittlerweile sehr offen mit meinen Problemen und Herausforderungen um und versuche auch meine Learnings zu teilen. Geheimniskrämerei ist hier für mich der falsche Weg.

Gemeinsam erreicht man immer mehr als alleine.

6. Nimm dir einen Steuerberater

Als Freelancer solltest du gewisse Sachen outsourcen.

Buchhaltung und Steuern gehören für mich auf jeden Fall dazu. Zu Beginn meiner Freelancer-Karriere wollte ich meine fixen Kosten möglichst gering halten. Trotzdem habe  ich mir gleich zum Start einen Steuerberater gesucht. Dies war eindeutig die richtige Entscheidung.

Da ich von Buchhaltung und Steuern keine Ahnung habe, hätte ich für diese Tätigkeiten nicht nur lange gebraucht sondern hätte auch nicht die Gewissheit gehabt alles richtig zu erledigen. Ein*e Steuerberater*in nimmt dir also nicht nur gewisse Tätigkeiten ab, sondern lässt dich auch ruhiger schlafen.

7. Du bist nicht deine Arbeit

Ein letzter wichtiger Punkt: Du bist nicht deine Arbeit.

So wichtig dein Arbeitsleben für dich auch ist. Vergiss nicht, dass Freundschaften, Beziehungen, Freizeit, Sozialleben wesentlich wichtiger sind als deine Arbeit. Für mich war und ist Freelancing auch immer eine Möglichkeit gewesen, den Lebensstil zu leben, den ich gerne leben möchte.

Ein Lifestyle bei dem ich meine Arbeitszeit flexibel gestalte, bei dem ich auch mal vormittags Sport machen kann, bei dem ich von unterwegs arbeiten kann.

Versuche daher deine Arbeit, um deinen Lebensstil herum zu bauen und nicht umgekehrt.

Dies wird dich letztendlich wesentlich zufriedener, glücklicher und in Folge dessen auch erfolgreicher machen.

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